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7 Fragen an Iris Strubegger

Internationales Topmodel aus dem Pongauen.

1) Frau Strubegger, was bedeutet der Pongau für Sie?

Der Pongau ist mein Zuhause und bedeutet für mich Natur und Freiheit, Familie und Freunde. Berge und Sport sind Ausgleich zu meinem Beruf.

2) Sie sind sehr viel unterwegs. Wie passen diese unterschiedlichen Welten – hier der Pongau und dort der internationale Jetset – für Sie persönlich zusammen?

Ich war für die Haute Couture und Prêt-à-porter Modenschauen in Paris und bin dort für Versace, Jean Paul Gaultier (HC), Haider Ackermann und Balenciaga (Prêt-à-porter) gelaufen. Für mich ist der Pongau der ideale Ausgleich zu meiner Arbeit, da ich hier normal leben kann, ohne den ständigen Stress, den man zum Beispiel in New York hat. New York schläft nie, man hat dort das Gefühl, ständig etwas unternehmen zu müssen. Einfach, weil es möglich ist, und weil man ja was verpassen könnte.

3) Wie schaut ein normaler beruflicher Alltag bei Ihnen aus und wie jener zu Hause im Pongau?

Wenn ich ein Shooting habe, wird morgens erstmal im Team besprochen, was das Thema der Story sein soll und wie Make-up und Haare aussehen sollen. Eventuell muss ich ein sogenanntes „Fitting“ machen, das heißt ich probiere ein paar Outfits an, damit sich der Fotograf, der Stylist (für die Klamotten zuständig), der Hair Stylist und der Make-up Artist ein Bild machen können. Dann werde ich ein bis drei Stunden frisiert und geschminkt, wonach ein Lichttest mit dem Fotografen gemacht wird. Das Team sieht sich das Ganze noch einmal an – ob Licht, Haare, Make-up und Klamotten so in Ordnung sind – und wenn grünes Licht gegeben wird, werden an einem Tag etwa 12 Seiten, sprich 10 Fotos, gemacht.

Zuhause erledige ich wie jede normale Frau den Haushalt und in meiner Freizeit bin ich so viel wie möglich in der Natur unterwegs, gehe wandern, Mountainbiken und klettern.

4) Welchen Stellenwert hat Familie für Sie?

Meine Familie ist mir sehr wichtig, sie ist immer für mich da, und das gibt mir die Kraft für meinen Beruf.

5) Sie haben geschafft, wovon tausende Frauen nur träumen. Haben Sie so etwas wie ein Erfolgsrezept?

Nein, eigentlich wollte ich das alles nie „schaffen“, ich hab es einfach ausprobiert, um zu sehen, wohin es mich führt. Ich hatte einfach wahnsinnig viel Glück. Natürlich braucht man als Model viel Geduld und man muss immer professionell sein, da hat mir meine Disziplin bestimmt viel geholfen. Aber der Großteil ist Glück, ich war zur rechten Zeit am rechten Ort.

6) Was sagen Sie missgünstigen oder ewig negativ denkenden Menschen?

Hör auf negativ zu denken und fang endlich an zu leben.

7) Welches waren Ihre bislang glücklichsten Momente?

Meine Hochzeit 2011 und der Umzug in unser neues Haus kurz vor Weihnachten 2015.

Iris Strubegger

Wurde am 21. Juli 1984 in Schwarzach geboren. Sie gilt als das gefragteste österreichische Model auf internationalen Laufstegen und Titelbildern. Die sympathische Pongauerin hat dabei selbst nie eine Karriere als Model angestrebt: 2001 war sie im Zuge eines Schüleraustausches für drei Monate in New York – und wurde auf der Straße von einem Model Scout entdeckt. Iris ist bei der Agentur „Place Models“ unter Vertrag.

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