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7 Fragen an … Martin Ferdiny

Ein Artikel von Maria Riedler, Redaktion Pongau
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Foto: Martin Ferdiny

Der 51-jährige, gebürtige Schwarzacher studierte am Salzburger Mozarteum Klarinette und Klavier und arbeitet nach kurzer Unterrichtstätigkeit seit 1994 für den ORF.

Zunächst bei Radio Salzburg, als Musikredakteur und Moderator, er präsentierte „Licht ins Dunkel aus Salzburg“ sowie die „Salzburger Kochtipps“. Seit 2005 ist er auch österreichweit auf der (TV) Bildfläche, anfangs bei „Willkommen Österreich“ und „Gut beraten Österreich“, danach als Reporter und Moderator bei „Heute in Österreich“. Seit 2012 ist er beinah täglich mit zwei Magazinen – „Mittag in Österreich“ und „Aktuell in Österreich“ – Gast in vielen heimischen Wohnzimmern. Anfang Juni 2017 wurde Martin Ferdiny mit seiner Tanzpartnerin Maria Santner „Dancing Star“ in der 11. Staffel der Tanzshow.

1) Hat der Titel „Dancing Star“ Ihr Leben verändert?

Er hat es nicht direkt verändert, aber in jeder Hinsicht enorm bereichert und ich habe mich von Seiten kennengelernt, die mir im letzten halben Jahrhundert verborgen geblieben sind.

2) Sie haben ja eine sechsjährige Ausbildung in klassischer Musik am Mozarteum absolviert – wie war Ihr Weg von dort in den ORF?

Der ursprüngliche Plan war Orchestermusiker zu werden – und zwar wenn, dann gleich bei den Wiener Philharmonikern. Die haben aber bis heute nicht angerufen (lacht) und daher musste eine Alternative her.

Über schulische Irrwege – die Schule war noch nie meins, weder als Schüler noch als Lehrer –, bin ich dann schließlich mit einem beruflichen Bein beim ORF gelandet.

3) Sie haben eine eigene Soul-Band namens FUN-tastic, wo Sie abwechselnd Keyboard, Saxophon, Querflöte, Klarinette und Percussion spielen, betreiben auch ein
eigenes Tonstudio. Hat Musik für Sie immer noch eine große Bedeutung in Ihrem Leben?

Musik ist ja kein Beruf, sondern eine Leidenschaft und die lässt einen nicht los! Das ist nach wie vor die erfüllendste meiner diversen Tätigkeiten. Speziell meine Band, FUN-tastic, steht ganz oben auf der Liste!

4) Welche Pläne haben Sie für die Zukunft bereit? Kann es auch eine Rückkehr von Wien nach Salzburg geben?

Ich bin eigentlich nur jobmäßig in Wien, weil halt dort das Zentrum der öffentlich-rechtlichen Anstalt ist und es ist nicht ausgeschlossen, dass sich das wieder ändern kann. Die Connection zu Salzburg war und ist immer da, vor allem auch, was die Musik betrifft. Mein Lebensmittelpunkt ist und bleibt Schwarzach. Als nächstes großes Projekt steht eine CD-Produktion mit meiner Band an und unser 20-jähriges Jubiläum. Die restlichen Zukunftspläne sind auch ganz klar definiert: das Leben genießen!

5) Sie haben Ihre Frau Tina, eine Fitness & Zumba Trainerin sowie Ernährungsberaterin, durch die Musik kennengelernt? Sie spielt auch in Ihrer Band?

Meine Frau ist einen eigenen, mindestens doppelseitigen Artikel wert, bei dem was sie alles kann und macht! Es stimmt, wir haben uns durch die Musik kennengelernt, bei einer Karaokeshow in der legendären Königsbar in St. Martin gegen Ende des vorigen Jahrtausends. Ich war damals gerade am Gründen der Band und nicht nur von ihrer Stimme sehr angetan…

6) ORF, Band, Tonstudio, Job in Wien, Familie in Schwarzach – das klingt schon stressig. Wie schalten Sie ab?

Tauchen und Fallschirmspringen – bei beiden kommt man (sprichwörtlich) ganz schnell runter!

7) Was bedeutet der Pongau für Sie und wie oft sieht man Sie in Ihrer Heimat?

Ich bin so oft wie möglich – also jeden freien Tag – zuhause, da ist meine Familie, dort sind meine Wurzeln. Je länger ich in der Großstadt arbeite, desto mehr schätze ich die Lebensqualität und die Menschen hier. Aus mir wird nie ein Großstädter werden – im Pongau daheim zu sein ist ein unschätzbares Privileg.

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