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Leben der Öffentlichkeit gewidmet

Ob es die Organisation von Veranstaltungen in Altenmarkt, die Liebe zum Brauchtum oder das Engagement für die Feuerwehr ist – in Altenmarkt kommt man dabei an Peter Listberger nicht vorbei.
Ein Artikel von Maria Riedler

Es war mir immer schon wichtig, den Menschen zu helfen und im öffentlichen Leben mitzugestalten“, meint Peter Listberger. Das dürfte durchaus das Lebensmotto des nunmehr 60-Jährigen sein. Seine vielfältigen Aktivitäten – neben der Funktion als Gemeindemitarbeiter im Standesamt und im Veranstaltungsbereich der Gemeinde Altenmarkt – sind beeindruckend. Der Vizebürgermeister der Gemeinde ist beispielsweise der landesweit älteste Abschnittskommandant der Freiwilligen Feuerwehr. „Einst war ich dort der jüngste und nun bin ich der älteste“, lacht er und erzählt so nebenbei, dass seine Mitgliedschaft dort nunmehr knapp 40 Jahre betrage.

Aber auch Heimat und Brauchtum sind dem Leiter der Struckerschützen und dem Mitarbeiter der Perchtengruppe Altenmarkt wichtig. „Ich war ein Lehrling des damals legendären Kaspar Fritzenwallner“, erinnert er sich. Möglich sei das aber ohnehin nur durch die großartige Unterstützung seiner Familie und hier besonders seiner Frau Waltraud, die Leiterin der Volksschule und des Bildungswerks in Altenmarkt ist. Sehr stolz ist Listberger auch auf die Veranstaltungsreihe des Altenmarkter Kultursommers, der heuer zum 21. Mal stattfand. Die vielfältigen Veranstaltungen mit Kabaretts, Konzerten, Dokumentarfilmen, Vorträgen, Ausstellungen, Lesungen und Theater gehören mittlerweile zu Altenmarkt. Aber auch das Straßenfest inzwischen ein Highlight der Region, hier wirken nachahmenswert von der Gemeinde, dem Tourismusverband über Geschäftstreibende und Wirte alle zusammen und stellen jährlich ein tolles Programm auf die Füße. Terminkollisionen bei den Veranstaltungen hat Listberger durch einen Kalender, auf dem sich lokale Vereine kostenlos präsentieren können, gelöst. „Den gibt es nun auch schon 21 Jahre in Altenmarkt.“ Besonders freut sich Listberger über die neue Gestaltung des „Hoamathauses“. „Das wurde aus dem Blickwinkel der Frau gestaltet. Häufig wirken Frauen – wie bei der Organisation der Perchtenläufe – bei uns ja nur im Hintergrund mit.“

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„Als Standesbeamter hast du die schönste Aufgabe in einer Gemeinde“, so Peter Listberger in der Erinnerung an eine Trauung am Gamskogel, direkt am Startplatz des Damenweltcups.

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