VIPP-16-006

Very Imported Pongauer

Die Very Imported Pongauer und Pinzgauer (VIPP) wurden vor zwölf Jahren vom Schwarzacher Fred Kendlbacher, vom Bramberger Tom Zezula und den Maishofener Bachmannbuam gegründet.

Wir haben das für alle ins Stadtleben von Salzburg importierten Pongauer und Pinzgauer ins Leben gerufen. Gegründet aus der Beobachtung heraus, dass viele Innergebirgler ihren missionarischen Auftrag in der Stadt erfüllen“, scherzt einer der Gründer, der Schwarzacher Fred Kendlbacher, derzeitiger Geschäftsführer von Progress-Werbung. „Die erste Veranstaltung war im Sommer 2003 bei 35 Grad im Pitterkeller mit damals gut 40 Gästen und Eingeladenen.“

Mittlerweile umfasst der Club aus „Zuagroasten und Zommgschwoassten“ über 400 VIPPs aus allen gesellschaftlichen Schichten, „nicht nur Promis, das ist uns wichtig und auch die offene und freundschaftliche Atmosphäre“, erzählt der aus Bramberg im Pinzgau stammende Academy Werber Tom Zezula. „Alle sind natürlich miteinander per du – der Landesrat mit dem Taxifahrer usw.“

Die Treffen finden immer in Locations statt, die einen Bezug zum Pinzgau oder zum Pongau haben, wie etwa beim Krimplstätter mit den Pinzgauer Wirtsleuten der Bachmannbuam oder im M32 vom Goldegger Sepp Schellhorn. „Oder im Haus der Natur mit Norbert Winding als Chef aus Bruck und Stadtcafé Betreiber Raimund Katterbauer, oder beim Raschhofer mit den Raschhofers aus Gastein. Wir waren auch schon im Polizeigebäude mit dem damaligen Chef Ernst Kröll aus Saalfelden oder in der Militärkaserne mit Oberst Heinz Hufler aus Mittersill. Ganz sensationell war auch die Zusammenkunft im letzten Dezember mit den beiden Pongauer Gastgebern Landeshauptmann Stv. Christian Stöckl und Landesrat Hans Mayr“, so Zezula.

Dabei geht es immer ganz ungezwungen zu, wobei stets ein kleiner außergewöhnlicher Programmpunkt dabei ist: „Wie eine fiktive Landtagssitzung mit den VIPPs, eine Polizei- und Hundeaufführung in der Alpenstraße oder auch eine kabarettistische Lesung mit (dem aus Zell am See stammenden) Autor Peter Blaikner.“ „Manchmal tauschen wir Neuigkeiten aus der Heimat aus oder trainieren einfach wieder die Mundart“, schmunzelt Fred Kendlbacher.

Maria Riedler

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